Alles BACKSPIN?!
00:00:16: Frohes neues Jahr und herzlich willkommen bei der ersten Folge im Jahr.
00:00:23: Wenn wir mal ehrlich ist, eigentlich auch schon ein Jahr hätte sein sollen, die Ende des Jahres, dass wir mal stattgefunden hätten, haben dürfen, denn es ist großes passiert in Hamburg.
00:00:32: Und das ist der Grund, warum wir heute im Prinzip eine komplette Sondersendung machen, die aus einem Thema besteht.
00:00:37: alles und so am Herzen, das zu machen.
00:00:39: Mein Name ist Nico Becksbind, bei mir natürlich Emma.
00:00:42: Wie geht es dir bis zum neuen Jahr gekommen?
00:00:44: Ich bin ins neue Jahr gekommen, auf jeden Fall.
00:00:48: Ich bin da.
00:00:50: Okay, wie geht es dir gut los, sagst du?
00:00:52: Ja.
00:00:54: Ich freue mich heute hier zu sein mit euch.
00:00:56: Okay, das ist schön.
00:00:57: Das finde ich sehr, sehr schön.
00:00:58: Denn heute wird es ein bisschen geschichtlich.
00:01:00: Ich habe das Gefühl, wir beide werden ein bisschen zuhören, weil ich bin selber nicht da gewesen.
00:01:04: Der große Erzählonkel wird heute sein Raum kriegen.
00:01:07: Boogie Down Bass.
00:01:09: Moin, Leute.
00:01:11: Bist du gut ins neue Jahr gekommen?
00:01:13: Ich glaube ja.
00:01:14: Mein Wecker hat am Neujahrsmorgen um drei Uhr dreizig geklingelt und dann ernähre mich ja nicht und zahl meine Miete nicht mit Hip-Hop.
00:01:25: Ich habe ja einen völlig normalen Job im Hafen.
00:01:30: Und der hat mich gerufen, ich musste um sechs Uhr morgens arbeiten am Neujahrsmorgen.
00:01:33: Aber das ist eine andere Geschichte und darum geht es heute nicht.
00:01:36: Aber trotzdem, es war okay, ich bin gut ins Neujahr gestartet.
00:01:40: Ohne viel Stress, zwar früh, aber ohne viel Stress, ja.
00:01:45: Er hat jetzt schon einen schönen Hip-Hop-Moment eigentlich.
00:01:47: Hatte ich irgendwas positiv gekriegt in den letzten Wochen, seitdem wir aufgezeichnet haben?
00:01:56: Ich bin sehr tief... Ins Dildly Rabbit Hole gefallen.
00:02:01: Ich weiß nicht warum, aber ich lag sehr viel im Bett und hab sehr viel Dildly Battles geschaut.
00:02:09: Ich glaub, das ist mein Hip Hop Moment.
00:02:12: Freust du dich auch wahnsinnig auf die Battles wenn es dann losgeht, wenn PX Boards mit Flair.
00:02:17: Ja, ich wollte, ich hatte eh schon mal vor, also war mir überlegen, ob wir vielleicht mal eine Battlerap Sonderfolge machen oder so.
00:02:25: Ich bin jetzt richtig tief drin.
00:02:27: Das
00:02:28: ist gut.
00:02:28: Das ist richtig gut, weil ich will jetzt keine Überleitung machen, weil Nico sagte, ihr haltet euch zurück, weil das Thema was gleich kommt, da habe ich am meisten zu sagen und tatsächlich bin ich... Ich würde mich fast als Battle Rap Szene Novice nennen.
00:02:46: Habt ihr überhaupt keinen?
00:02:47: Also ja, ich krieg das irgendwie so mit, aber ist nichts, was mich jetzt so extrem begeistern schon.
00:02:55: Wäre blöd, das werden das so.
00:02:57: Meinerseits möchte ich sagen, das würde mich nicht begeistern, aber ich verfolge das extremst wenig.
00:03:02: Das meiste krieg ich dann nur über das Social Media Krams, was bei Instagram kommt.
00:03:06: Ähm, ja, wenn aber was ist das letzte?
00:03:10: Was mit Lars?
00:03:11: und so irgendwie, keine Ahnung.
00:03:13: Aber ja.
00:03:14: Was mit Lars, das ist fünfzehn Jahre her.
00:03:15: Aber auch immer.
00:03:16: Nein, aber, na, da wurde ja wieder was aufgewärmt, ne?
00:03:19: Ja, genau.
00:03:20: Da wurde wieder so MedaVenya'n Beef und Cynic hat MedaVenya ihn herausgefordert.
00:03:28: Ja, MedaVenya
00:03:28: rausgefordert, ja.
00:03:29: Ja, genau, immer.
00:03:31: Das ist auch ein perfekter Moment, um an deiner Stelle jetzt quasi eine Battleground Folge für das nächste Mal vorzubereiten.
00:03:36: Ja, sehr gerne.
00:03:36: Du holst uns ab mit allen, das finde ich sehr gut.
00:03:39: Das macht mir ein großes Battleground Thema, Bass muss es dir auch notieren.
00:03:43: Du hast dann keine Hippo-Momente gehabt in dieser Jahre, sechste Zeit oder Bass oder mal abgesehen von dem, was da war.
00:03:49: Du hast ja einen großen, aber gab es noch irgendwas Kleines, was für ein Hippo-Moment man der war?
00:03:53: Oder ist es nur, dass Bastel Bass wieder Kabel verlegt hat zu Hause?
00:03:56: Nee, ich hatte tatsächlich ... Richtig geilen, auch Ende des Jahres, einen richtig geilen, kleinen Hip-Hop Moment im Hamburger Stellwerk, Hamburger Süden.
00:04:08: Bei Nando & Co.
00:04:09: Es war richtig cool, da war unter anderem Martin Mayvis, hat ein bisschen supported.
00:04:19: In meinen Augen Martin Mayvis, Gruß geht raus, ein richtig, richtig doper Underground MC, einer, in meinen Top fünf bis zehn auf jeden Fall.
00:04:28: Und Geschmäcker sind verschieden, aber bei mir ganz groß.
00:04:31: Wir hatten uns connectet.
00:04:32: Wir haben uns den nächsten Tag noch ein bisschen getroffen und geschnackt.
00:04:34: Und dies und das ist immer ganz cool, weil wir hatten uns noch nie live quasi doch einmal schon zusammenessen gewesen.
00:04:43: Aber wir hatten, das war so ein schöner, schöner, altherren Moment auch irgendwie unter einer kleinen, in einer kleinen Gruppe.
00:04:52: Stellwerk, da ein bisschen Live-Performance, bisschen Gequatsche und Leute sehen, einfach ein bisschen chillig.
00:05:00: Nicht ganz so pompös wie das, was gleich kommt.
00:05:03: Denn das war mein Hip-Hop-Moment in diesen Tagen.
00:05:06: Ich habe auch eine ziemlich große Pause gemacht und habe auch so wenig und habe mich ein bisschen mit kleinesten beschäftigt.
00:05:12: Ich habe ein bisschen Mucke noch mal durchgehört.
00:05:14: Das war das ganz schön.
00:05:15: Aber dann kriege ich eine Mail.
00:05:17: weil ich traurigerweise aufgrund meiner Pause, die ich gemacht habe, die ich auch am anderen Ende des Landes verbracht habe, nicht bei der X-Mes Jam, das war mein Hip Hop Moment der,
00:05:30: als ich die E-Mail
00:05:31: gekriegt habe vom Verteiler von der Stadt Bitbund, dass es eine komplette YouTube-Aufzeichnung des Abends gegeben hat.
00:05:40: Und dann habe ich angefangen, ein bisschen zu gucken, habe ich wieder aufgehört, weil ich mir gedacht habe, Dafür möchte ich mir diese drei Stunden, vier Stunden nehmen, um es in aller Ruhe zu genießen.
00:05:50: Denn das ist der Grund, warum wir das Ganze machen.
00:05:53: Es war ein ganz großer, besonderer Moment.
00:05:56: Das nach, die Geschichte mache ich noch, Schnellbase, das Ganze noch ein bisschen für Detailin erzählen von, eine Stadt wird bunt, dem Buch, das herausgebracht wurde, was die Graffiti-Szene in Hamburg bis in, glaube ich, ein Soundtrack quasi in den Mehrfach-Venüle erschienen ist, die sich mit dem musikalischen Entwicklung zu Beginn der Hip-Hop-Szene in Hamburg verpflichtet hat und viel und viel von diesem Material veröffentlichte.
00:06:26: Wir haben die Wahnsinnigen es geschafft und deswegen ganz große Crops an alle, die daran mitgewirkt haben, eine Xmas Jam wieder so zu aufzubauen, wie sie vor uns von sich Jahren diese Stadt in ihren Bann gezogen hat und alle elektrisiert hat.
00:06:40: Und sie haben es geschafft wirklich alle zusammen dahin zu holen, die dahin gehören.
00:06:45: Das war krass.
00:06:47: Ich war ziemlich traurig, dass ich nicht da sein konnte.
00:06:49: Das sind private Gurten, die dazu geführt haben, dass das größer war als diese Veranstaltung.
00:06:53: Aber ich bin deshalb so glücklich, dass du, du warst da und es heute erzählen kannst, was da los war.
00:06:58: Und Emma, ich weiß nicht, ob du ein bisschen das Line-Up, die immer angeguckt hast, ob du die Veranstaltung ein bisschen angeguckt hast.
00:07:05: Das machen wir gleich mal vorweg.
00:07:06: Das ist kalt.
00:07:06: Das möchte ich auch daraus und Leute betonen.
00:07:08: Nein, Blaming, aber hast du irgendetwas von dem, was da war, abgesehen von dem Beginn, hast du irgendetwas davon auf dem Schirm gehabt, was da so theoretisch aufgelaufen ist?
00:07:20: Also ich muss sagen, viele, also ein paar Sachen kannte ich auf jeden Fall, wie du schon sagst, Beginner Tobi und das Bohr.
00:07:30: Ansonsten waren vier so bekannte Namen.
00:07:32: Mr.
00:07:33: Schnabel kannte ich vom Namen... Ich habe dann aber festgestellt, okay, kenne ich glaube ich keinen Song.
00:07:41: Da habe ich auf jeden Fall... Also ich habe überall mal so ein bisschen reingeskippt, auch weil ich es ja einfach vom Line-Up her sehr interessant fand, mir mal anzuschauen, was sind das eigentlich für Menschen, die da auf der Bühne stehen?
00:07:52: Also, wie sehen die aus?
00:07:55: Wie ist der Altersdurchschnitt?
00:07:57: Wie ist die Frauen-Männer-Verteilung auch da auf der Bühne?
00:08:00: Und ich fand es auf jeden Fall schon... Krass, was da für eine Energy war.
00:08:08: Man muss ja auch da zusagen, dass auch das Publikum, man hat auch in einem Video immer mal wieder so das Publikum gesehen und wie die Leute abgegangen sind.
00:08:15: Und auch da ist ja der Altersdurchschnitt eher höher.
00:08:21: Ich versuch jetzt hier auf der anderen Seite keinen Altersblaming zu betreiben.
00:08:25: Keine Diplomatie, das waren alte Leute.
00:08:27: Das waren
00:08:27: alles alte Leute.
00:08:28: Das waren schon aus meiner Sicht eher die ältere Generation.
00:08:32: Es war trotzdem übelst die Energier da und die sind trotzdem mega abgegangen und das fand ich voll schön zu sehen.
00:08:39: Ich muss leider sagen, ich habe vorher gar nichts davon mitbekommen.
00:08:43: Sonst hätte ich es vielleicht, ich weiß gar nicht an welchen Datum das genau war, aber sonst hätte ich es vielleicht einrichten können.
00:08:50: Aber wenn das noch mal in irgendeiner Weise so stattfinden sollte, würde ich mich sehr gerne anschauen.
00:08:54: Es sah sehr, sehr cool aus.
00:08:57: Weiß, jetzt ist es ja mich an dir, so ein anbarer Parfakten zu geben und vielleicht auch ein bisschen schon mal anzufangen, davon zu erzählen.
00:09:04: Und ich leite es mit der Frage ein, die ich auch einem der Protagonisten auf der Bühne gestellt hatte im Nachgang, wenn man ein bisschen zu hören, wie es war.
00:09:11: War es eigentlich diese gefährliche... Leute treffen sich und wollen irgendwas erhalten.
00:09:22: Veranstaltung
00:09:24: oder
00:09:24: war es so?
00:09:25: ein Herz umfassender, ganz besonderer Moment für jeden, der in dieser Epoche dabei gewesen ist?
00:09:31: Was war es?
00:09:31: Was cringe?
00:09:34: Boah, das ist eine Fangfrage.
00:09:38: Nico, das ist eine eindeutige Fangfrage.
00:09:40: Natürlich war das überhaupt nicht cringe und das war einfach ein... Wenn man im altersheimen modus spricht ein herzerwärmender moment dieser ganze abend waren herzerwärmkling voll nicht durf nicht war so war total herzerwärmt war ein magischer moment und es niemand wollte irgendwie ich glaube niemand von den tausend vierhundert gestern ich weiß gar nicht wie viel dazu gelassen werden in die markteile zur zeit Früher war das, hat man denn da ein Tausend, siebenhundert, tausend, fünfhundert reingepresst, glaube ich, aber aufgrund von neuen Regeln.
00:10:12: Ich weiß nicht.
00:10:13: Tausend, vierhundert, tausend, dreihundert.
00:10:14: Ich habe gar keine offiziellen Zahlen bekommen.
00:10:16: Aber alle Fans, Zuschauer, Gäste vor der Bühne, auf den Tribünen überall, wo sie standen, das war einfach ein familiärer Moment für alle auf der Bühne, Backstage vor der Bühne, im Vorraum, im Marks.
00:10:37: Nicht so, man sagt, ja, überhaupt nicht irgendwie, wir müssen irgendwie die alte Garde, das muss irgendwie, dann wäre es ja nicht... Es ist ja, wie du schon im Eingangs gesagt hast, es ist ja im Prinzip im Zuge der ganzen eigene Stadt wird bunt, Geschichten passiert.
00:10:56: Eine Sache hast du übrigens vergessen und zwar ist das die Museumsausstellung oder ich habe dir nicht richtig zugehört.
00:11:02: Also letzten Endes ist die Xmas Jam quasi der vierte Die vierte Haltestelle sozusagen, der ganzen eine Stadt wird Bundgeschichte und besser konnte das glaube ich gar nicht münden.
00:11:16: oder es war eine die logische Konsequenz aus allem, weil eben auch alles.
00:11:21: natürlich hat es mit dem Graffiti Buch angefangen, aber auch im Graffiti Buch ging es schon um die Hip-Hop-Szene und wie die Musik damit mit der Graffiti Szene verknüpft ist.
00:11:30: und dann hat man das in der Museumsausstellung ohne das jetzt ganz lange wieder aufzuwärmen in der Museumsausstellung, die zwei Jahre lief, ja auch gesehen wie verknüpft knüpft für die Musik, die ganze Hip-Hop-Kultur ist und dann in der Venue-Compilation, dann gab's die, im April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, war auch schon längst die Planung am Machen im Hintergrund und musste man irgendwie so natürlich, ihr habt das Line-up gelesen und das ist jede Menge Holz, was da auf der Bühne stand.
00:12:16: Das muss auch erstmal alles koordiniert werden, geplant werden.
00:12:19: Letztens wurden ganz viele Leute gefragt, eingeladen und man war ja nie klar, wer wirklich da auch zusagt und dann wirklich am Ende, am siebenundzwanzigsten.
00:12:31: ... Dezember letzten Jahres dann wirklich auf der Bühne stand und ... ... das war ein Klassentreffen.
00:12:40: So, wenn wir mal ... Hieb uns mal
00:12:42: Fakten, weil wir ein bisschen drumherum schon geredet haben ... ... Xmas Jam, siebenundzwanzigster, zwölfter Markthalle ... ... legendärer Spot in Hamburg, wo auch früher ... ... immer die Xmas Jam stattgefunden hat.
00:12:54: Und wer war denn jetzt eigentlich da?
00:12:57: Ja, ihr hättet schon ... ... du hast immer ja schon gefragt, ne?
00:12:59: Also ... Die absoluten Beginner waren da, nicht wie sie nach dem Abgang mehr oder weniger von Platin Martin irgendwie, der ja auch mit auf der Bühne stand.
00:13:11: Deswegen
00:13:12: waren es auch die absoluten Beginner.
00:13:14: Easy Business, ein englischsprachiger Rap-Kombo von den wirklichen Anfangszeiten der Hamburger Hip-Hop-Szene, der Tobi und das Bo, die Vorgeschichte quasi von fünf Sterne Deluxe.
00:13:26: haben ein paar alte song zum besten.
00:13:28: also noch mal um hart fact so das ging nicht darum irgendwie sich irgendwie präsentieren und geil wir sind wieder da und guck mal unseren neuen banger sondern war so ein bisschen der anspruch auch von der veranstaltung und von den veranstaltungen von der.
00:13:44: Die organisiert haben.
00:13:45: schon wir wollen das alte einfach noch mal zelebrieren und bitte auch alte songs spielen die alten songs aus den.
00:13:54: Anfangszeiten eures Schaffenszone.
00:13:57: Und das hat es auch richtig besonders gemacht.
00:14:01: Doppelkopf auch, Lokalmatatoren, die man so gar nicht richtig auf dem Schirm hatte, weil Falk auch sehr experimenteller Rapper war und die irgendwie nie auf Major oder so einen Durchbruch hatten mit irgendwelchen Party-Hits wie Fettes Brot oder sowas.
00:14:16: Aber Poets of Peace zum Beispiel waren da und das ist so eine Band, die damals auf Englisch gerappt haben.
00:14:21: Aus Poets of Peace sind ja der Tobi, das Bo und quasi Fettes Brot sozusagen entstanden, also Mitglieder.
00:14:29: von Poets of Peace.
00:14:32: Dr.
00:14:32: Renz zum Beispiel war bei Poets of Peace und stand da auf der Bühne.
00:14:37: City North mit Felix XL.
00:14:40: Ja, Leute, die so ein bisschen aus Hamburg die alten Sachen kennen.
00:14:44: Müssten eigentlich Felix XL so ein bisschen auf dem Schirm haben Skankfunk auch extrem harte Untergrund.
00:14:51: also wenn man sagt wer hat es irgendwie das offene Major geschafft oder geschafft klingt eigentlich blöd.
00:14:56: das waren ja auch viele Bands.
00:14:57: die oder Crews will gar nicht von Bands sagen ich weiß gar nicht was man beim Hip Hop generell redet man immer hier die Band die Band.
00:15:06: für mich sind es immer Crews wenig graffiti Crew wie eine Rap Crew.
00:15:10: Sleepwalker Emma, das müsste dir eigentlich auch ein Begriff sein, der Sleepy, mit seinem Hamburger Schnack, der hat sozusagen gehostet, der hat mit seinem losen Mundwerk durch den Abend geleitet, das war ganz cool.
00:15:28: Jede Menge andere, auch noch schlechter Umgang.
00:15:30: Nando MC, ein großer Freestyler der über Jahre auch, aus dreiundsiebzig und woanders viel, die Fahne für den Freestyle Rap in Hamburg hochgehalten hat, der jetzt ja das Stellwerk betreibt war, seiner Crew am Start auf der Bühne unter anderem, ja, noch und noch und noch
00:15:53: ja.
00:15:53: Ja, ich seh hier, ich bin gerade so und selber mentaler.
00:15:57: Rheinland, die Faschisten, City Nord, das habe ich schon gesagt, das ist schon,
00:16:03: also da
00:16:04: geht ja mein Herz auf, weil das ja auch alles, das ist vermutlich selber noch, bevor ich als, also im Hip-Hop-Aktiv weit, bevor ich quasi zu Nico Backspin geworden bin, ist das, das ist alles, dass vermutlich selber quasi Fan der Sache war.
00:16:19: Ich wäre selber auf diesen X-Mes-Jams.
00:16:21: Und Emma, du hast ja schon gesagt, du hast ein bisschen durchgeskippt, ne?
00:16:24: Man sieht natürlich, Wieder alte Leute mit grauen Beerten und grauen Haaren, die da rumlaufen.
00:16:30: Und trotzdem hast du ja von der Energie gesprochen, was spannend war.
00:16:34: Ich weiß nicht, ob dir das auch aufgefallen ist.
00:16:36: Das Publikum war da.
00:16:37: Da ging es nicht um Highlights und Hits.
00:16:39: Da ging es um den Abend.
00:16:41: Also es war auch nie so klar.
00:16:42: Ich weiß gar nicht, ob das ein bisschen aushang.
00:16:44: Ich habe gar kein Foto mehr gefunden, am Internet.
00:16:47: Ich kursierte das.
00:16:49: Natürlich war ... Der Abschluss war eigentlich so ein Überraschungssong, aber es endete natürlich mit den Beginnern und fünf Sterne Deluxe.
00:17:03: Es war nie so richtig klar und die haben natürlich auch ein bisschen mehr Zeit gehabt, ansonsten war es mal so fünfzehn bis zwanzig Minuten bei der Masse an Crews.
00:17:14: musste man natürlich sehen, am neunzehn Uhr ging es wirklich pünktlich los auf der Hauptbühne, dass das auch alles so vonstatten geht.
00:17:21: Und dass man hat insgesamt, glaube ich, nur eine halbe Stunde überzogen von dem, was man so geplant hat.
00:17:26: Und das war schon echt gut organisiert und wirklich straff durchgezogen, ohne jemand an das Bein zu pissen.
00:17:34: Dass du sagst, ihr müsst jetzt von der Bühne und die Leute... Die Fans, man hat gemerkt, die sind bei... Natürlich sind sie bei fünf Sterne und Beginner und bla, und sind sie natürlich, das sind natürlich die, die natürlich die meiste Reichweite haben so, aber natürlich auch bei vielen anderen Leuten, weil es ist natürlich Hamburger Publikum.
00:17:50: Wir reden dann von Hamburg und von der Hamburger Rap Hochburg.
00:17:53: Also wenn Mr.
00:17:54: Schnabel gerockt hat, selbst Digger Dance oder damals als Direct Action, also Be Low, Tobi Dick, also was ein paar da auf der Bühne stand ja auch ein bisschen, eben was bei Imsbush Records stattgefunden hat.
00:18:08: eben Ben Kenobi, Mr.
00:18:10: Schnabel, Digger Dance, die Beginner an sich oder mit Jan Delay eben.
00:18:16: Da hat die Crowd die Tausend Vierhundert Leute geschätzt.
00:18:20: Die sind zu allen abgegangen.
00:18:22: Aber eine Nummer, Emma, du hattest das vorhin gesagt.
00:18:25: Wie ist die Verteilung, findet man da?
00:18:28: Female MCs oder so war tatsächlich nur die Selma Montana da.
00:18:33: Und natürlich, was ich natürlich, ist jetzt blöd gesagt, aber zu den Anfängen dieser sich bildenden Hip-Hop-Szene, Rap-Cruz, da gab es tatsächlich in Hamburg, ich weiß gar nicht, wie es in anderen großen steht.
00:18:45: Natürlich könnte man jetzt mit Kora hier und da und da gibt es noch... viele andere Namen in anderen Städten, aber es gab nicht viele weibliche MCs, die wirklich in einer kleinen Dekade oder so Musik gerappt haben.
00:19:01: Umso schöner, dass Selma dann am Start war, weil wenn ihr euch das mal, ich weiß nicht, ob ihr das dann bei YouTube gesehen habt, das Mädel hat richtig gerockt.
00:19:11: Also die hat da richtig, also sie macht immer noch Musik, sie singt, spielt Gitarre.
00:19:16: auf Spanisch, Portugiesisch weiß ich jetzt gerade nicht, lebt glaube ich gar nicht mehr in Deutschland schon lange nicht, ist bis heute noch mit der Musik verbunden.
00:19:24: Sie hat schon weiß, was sie da tut auf der Bühne, aber ich weiß nicht, ob sie zwanzig Jahre nicht gerappt hat oder dreißig Jahre.
00:19:32: Und sie hat richtig, die hat richtig feuert, da war richtig Attacke.
00:19:35: Also da hat man bei vielen anderen, viele andere Leute auf der Bühne haben sich einfach gefreut, weil es war ja wie so ein Familientreffen, Klassentreffen, was auch immer, wie man das nennen mag, ein Hip-Hop-Treffen auf der Bühne.
00:19:48: Nico, auf der Bühne war definitiv, außer es waren die Kinder, so wie der Sohn eines Rappers von Easy Business, war der Sohn mit auf der Bühne.
00:19:59: schon erwachsen, aber auf der Bühne von den Hauptakteuren war, glaube ich, keiner.
00:20:02: War alles U-Fünfzig, alles komplett.
00:20:06: Und im Publikum würde ich mal sagen, war auch alles, wenn nicht einer sein Sohn oder Tochter dabei hatte, war auch alles U-Fürzig, ab U-Fürzig aufwärts.
00:20:16: Und das war halt ein seliger Moment.
00:20:18: Was sagen wir so?
00:20:19: Peace, love and unity.
00:20:20: Also, was ist das?
00:20:22: So, einfach chillen.
00:20:28: Wir müssen gleich mal konzern, ich habe die Fragen gestellt, wie du dieses Video gesehen hast.
00:20:34: Also ich wollte auch gerade sagen, dass ich mir, also ich habe so ein bisschen Reihen geskippt gehabt, ja.
00:20:40: Und ich hatte dann halt auch Selma Montana gesehen.
00:20:42: Ich kannte ehrlich gesagt den Namen auf jeden Fall vorher nicht.
00:20:46: Und fand es ultra, ultra schön zu sehen, weil ich mir auch dachte so, okay, das ist jetzt die einzig.
00:20:51: weibliche Personen, die auch noch so relativ am Anfang von dem ganzen Line-Up steht.
00:20:56: So okay sind die Leute da schon so mit am Start, weil ich kenne es ja ganz oft bei Festivals oder länger auf den Konzerten mit mehreren Acts, dass Leute am Anfang halt noch gar nicht so richtig anwesend sind, weil die halt eher so auf die Headliner in den Warten und auf die Highlights des Abends.
00:21:12: Und ich fand das so geil zu sehen, dass einfach bei dieser Frau auch alle so... krass am Start waren und mitgegangen sind.
00:21:20: Und es hat mich sehr gefreut, auch wenn ich mir halt auch dachte, na klar, wäre halt irgendwie schön gewesen, wenn da irgendwie noch mehr Representation gewesen wäre.
00:21:29: Aber habe dann auch schon vermutet, dass es wahrscheinlich, wenn man das so städtespezifisch betrachtet und wirklich guckt, okay, wir wollen hier Leute aus Hamburg, aus dieser Zeit, dass dann die Auswahl wahrscheinlich gar nicht so groß ist mit okay und wer stellt sich von denen.
00:21:45: Frauen von damals dann heute auch noch auf die Bühne so und ist damit heute auch noch machen.
00:21:51: Deswegen dachte ich mir so, okay, ich glaube auch nicht, dass das irgendwie bewusst in deiner Ausgrenzung oder sowas stattgefunden hat.
00:21:58: Nein, auf keinen Fall.
00:21:59: Also
00:22:02: ich bin jetzt auch nicht davon ausgegangen.
00:22:04: Aber es hat natürlich auch immer wieder... Also es hat mir so ein bisschen gezeigt, dass ich mich... sehr dankbar gezeigt habe, wie die aktuelle Situation natürlich auch ein bisschen im Rap ist.
00:22:14: Das ist ein bisschen vielfältiger.
00:22:16: Ich
00:22:16: weiß jetzt auch nicht.
00:22:17: Tatsächlich bin ich stark verwurzelt und verbunden mit allen von den Organisatoren.
00:22:23: Und war jetzt nicht in irgendeiner Findungsphase oder Planungsphase.
00:22:27: Ich bin ja auch nur Akteur da gewesen.
00:22:32: Aber natürlich wurden auch noch viel mehr angeschrieben.
00:22:35: Und geguckt, was da geht und nicht, also erst mal so auf Tuchfühlung gegangen.
00:22:39: Es ist natürlich immer schwierig, vielleicht, wenn jetzt man gesagt hätte, vielleicht musste man auch dem einen oder anderen doch eine Absage erteilen, weil man irgendwie so ein bisschen so eine gute Schnittmenge auch den Leuten, den Fans da zeigen wollte.
00:22:53: Aber natürlich haben auch aus bestimmten Gründen, also Deichkind so die alte Formation und es funktioniert nicht mehr.
00:23:04: Aus guten Gründen wurde da bestimmt auch abgesagt, dass Deichkind nicht auf der Bühne steht.
00:23:10: Aber zum Beispiel in dem Fahrwasser, Nina MC, wäre zum Beispiel so ein Name, der da fallen könnte.
00:23:18: Wo war die?
00:23:19: Weißt du das?
00:23:20: Wahrscheinlich, keine Ahnung.
00:23:23: Nicht angefragt, aber eben nicht zugesagt, oder wie auch immer.
00:23:27: So, also ohne jetzt jemanden.
00:23:29: Die hat
00:23:30: ja auch sehr was, wenn man sich sagt, dass es immer auch mal ganz kurz dir auch da zum einen zu geben, du hast vorgekommen recht, man muss sich vor Augen führen, wo es war und wie toll die Situation in der ist, in wem man heute ist.
00:23:43: Ich bin auch davon erzeugt, natürlich war das, das ist auch immer ein bisschen spiegelgesellschaft, aber stimmt auch nicht leicht als Frau in der Zeit.
00:23:51: Trotzdem war diese Szene und alles, was man da gesehen hat, trotzdem sehr offen so.
00:23:57: Und wenn sie dann da waren, dann wurden sie auch immer gleich relativ schnell auch gehypt und hochgehoben, wie Nina MC, die ja mit diesem Deichkind Song ja auch einen riesengosen Hit hat, der dazu geführt hat, dass sie dann jetzt ja für ein Jubiläum einmal mit denen auf der Bühne gestanden hat, auch ja eigentlich Yoga, ich glaube Yoga, die Trainerin mittlerweile ist und auch seit hundert Jahren nicht mehr Mikrofon war.
00:24:18: Wir wissen es nicht, wir spekulieren gerade.
00:24:20: Es wäre schön gewesen, wenn sie da gewesen wäre.
00:24:22: Vielleicht ist das die simple Antwort, warum nicht?
00:24:24: Also von
00:24:24: nicht, weil sie irgendwo nicht reingepasst hat oder so.
00:24:27: Ganz viele Protagonisten auf der Bühne, ich habe nicht mit jedem gesprochen, aber trotzdem mit vielen einen Austausch gehabt und das war für viele Stage-Time nach über so zwanzig, dreißig Jahren.
00:24:44: Und da ist es einfach zu sagen, auch ganz frech die Eier an der Hose zu haben, so ich ziehe das durch.
00:24:51: Muss noch ein bisschen vorbereiten, ein bisschen üben.
00:24:54: Natürlich hat sich jeder irgendwie ein bisschen darauf vorbereitet.
00:24:58: Und natürlich hat man gemerkt, dass man auf der Bühne, aber ich glaube, die Masse hat auch jeden einzelnen Akteur da getragen und auch irgendwie gezeigt.
00:25:09: dass es nicht schlimm ist, wenn man sich irgendwo verhaspelt oder nicht mehr so rap wie früher.
00:25:13: Also darum ging es gar nicht, dass man dann eine Performance wie vor dreißig Jahren irgendwie auf der Bühne zeigt, sondern dass man einfach nur nochmal den gemeinsamen Moment zelebriert, wie schön es damals war.
00:25:33: In dem Pressebericht von dem Vorwerk, was schon auf der Homepage steht, noch ein, zwei, ich muss mal gleich mal gucken.
00:25:39: Ein, zwei schöne Dinge.
00:25:42: Was mich interessieren würde auf jeden Fall ist, also ich habe mir das so angeschaut und dachte mir so, okay, das sieht aber auch schon voll.
00:25:49: groß aus.
00:25:50: und jetzt so für dich Bays oder keine Ahnung, Nico, wenn du dir das so anschauest, es war auch ganz lustig.
00:25:55: Ich glaube, du hast dir gerade noch so ein Ausschnitt so angeschaut im Nachhinein, gerade während der Aufnahme.
00:25:59: Und das sieht einfach so aus wie so ein Kind, was gerade so das XXL Weihnachtsgeschenk anschaut.
00:26:06: Dein Grinzi ging gerade so über beide, also beide Backen so einmal drum rum.
00:26:12: Ja,
00:26:12: weißt du, was ich gemacht
00:26:13: habe?
00:26:15: Ich hab gerade hier so ein bisschen ohne Ton die Bilder angeguckt von dem überraschenden Surprise-Hekt am Ende als fettes Rot-Nordisch-Bornäte-Spiel.
00:26:22: Und ich wirklich sehe, dass die komplette Maschine M.S.Poke auf der Bühne steht und diesen Song einmal guckt.
00:26:29: Und ich hab's ja bisher noch nicht angeguckt.
00:26:30: Und ich freu mich jetzt schon darüber, mir das in Ruhe anzuheben.
00:26:34: Wenn ich mir dann angucke, wie die behind the scenes Bilder, wie Sleepy da feiern, wie sie alle da sind, wie natürlich alte Menschen.
00:26:40: Und da hüpft keiner mehr, die schunkeln alle.
00:26:44: Und es sind dann doch mehr Handys oben, aber lustigerweise, alle in Querformat und nicht in Opernformat.
00:26:52: Das macht diesen Moment so schön.
00:26:53: Aber ich spüre, und das ist das, was du auch in den Augen siehst, ich spüre diese Sehnigkeit dabei.
00:27:01: Das ist ja für mich auch, ich hab mit vielen von denen über die Jahre viel gearbeitet, viel zusammengemacht, Teil, das ist ein ganz gewesen.
00:27:07: Diese
00:27:08: Kombo, wie sie da stattfindet, das ist die Phase, wo Nico erst mal Fan von einem gewesen ist.
00:27:14: Und du musst hip hop blieben, als wärst du in meiner Fan geblieben.
00:27:16: Und genau das spür ich hier gerade, wenn ich diese Bilder sehe.
00:27:18: Ah, du
00:27:18: saß das schön mit dem Abschlusssong oder mit dem Surprise Act sozusagen, Nordisch by Nature, Fettes Brot.
00:27:27: Waren ja auch natürlich alle als Gäste da und haben natürlich supportet, glaube ich, dass eben auch Boots of Peace sozusagen die Ursuppe von Fettes Brot und so war.
00:27:35: Aber diese zwei Zeilen hier, die ich jetzt, die ich gerade erwähnt hatte.
00:27:42: Natürlich war Xmas Hip-Hop, Xmas Jam und natürlich in erster Linie ging es um Musik, um Rap, wenig um viel.
00:27:52: Die B-Boys hatten auch ein bisschen Stage-Time auf der Hauptwühne und es gab das Marks oder es gibt in der Marktheile noch den Club, das Marks, wo ich dann auch für die B-Boys aufgelegt habe, sozusagen, eine B-Boy Stage oder ein B-Boy Floor, wo jeder ein bisschen zugucken konnte, wo wir so ein bisschen zwei, drei Sets hatten, wo die Leute abgegangen sind und war auch ganz cool, weil das auch noch mal so ein Ort war, wo man sich treffen konnte und auch mal von abseits der Hauptbühne so ein bisschen diesen Vibe, dieser Hip-Hop-Kultur auch auf eine andere Art und Weise spüren konnte und den B-Boy zugucken konnte, bei dem Sunny Tea und also Jace One.
00:28:35: Es war ein tolles Konzert, es war wirklich eine Jam.
00:28:59: hat man ganz gut auf den Punkt gebracht, weil ich lese das mal vor.
00:29:02: Eine Jam kann nur funktionieren, wenn sie sich nicht im Zitieren erschöpft, sondern im Moment entsteht das Risikos.
00:29:08: eingeplant.
00:29:09: Viele der Artists an diesem Abend stehen das erste Mal nach vielen Jahren, teilt Jahrzehnten wieder auf der Bühne vor Publikum.
00:29:14: Spontanität, die eigene Stimme, Two Turn Tables in der Microphone.
00:29:19: Und das sagt echt viel aus und es wurde spontan während des Rappens, während des Performs der Rost abgeklopft.
00:29:29: Aber trotzdem hat man, glaub ich, bei vielen gemerkt, ich hab nicht alles gesehen, weil ich dann eben auch beim B-Boy Floor war oder im Nachgang jetzt bei YouTube, Hip-Hop, nicht Rap, ich sag jetzt mal nicht Rap, aber viele haben ja auch nicht Hip-Hop den Rücken gekehrt, aber trotzdem ihrem Performance in Rücken gekehrt seit Jahrzehnten.
00:29:49: Und man merkt irgendwie, es ist wie Fahrradfahren.
00:29:53: Also es ist vielleicht nicht mehr ganz so... Man ist nicht mehr der Downhillbiker, aber man sitzt immer noch irgendwie im Sattel und beherrscht seinen Handwerk auf irgendeine Art und Weise.
00:30:02: Und wenn mit auf der Bühne die Leute, mit den Leuten, mit denen wir auf Backstage gesprochen haben, die Leute vor der Bühne, selbst die ganzen Tontechniker, die alle, die da waren, die haben irgendwie alle haben dazu beigetragen, irgendein Weib versprüht, dass die Leute irgendwie ... in so einem Safety Mode waren.
00:30:25: Das ist alles, alles war gut.
00:30:28: Man hat sich nichts schön geredet, aber so, da hat man verkackt und auch nirgweier nicht so schlimm, nee, es war einfach alles gut.
00:30:35: Man hatte irgendwie ein gutes Gefühl und das wurde irgendwie so auch übertragen, dass die Leute auf der Bühne das gespürt haben und haben einfach dementsprechend richtig gut performt.
00:30:47: Aber war das für... Weil du hast vorhin auch schon ganz oft so gesagt, dass es so sehr so Nostalgie war.
00:30:54: War im Endeffekt diese Veranstaltung so wie früher oder hat es vor allem so diese Nostalgie ausgelöst?
00:31:01: Weil das sind ja schon irgendwie so zwei unterschiedliche Sachen.
00:31:05: Na natürlich war es nicht wie früher.
00:31:07: Es war schon eher so ein Nostalgie-Ding, genauso wie das
00:31:10: Buch,
00:31:11: die Ausstellung, das Vinyl und jetzt die Jam.
00:31:14: Das hat ja alles so ein Nostalgie-Faktor.
00:31:19: wie ein altes Auto, was du restaurierst, ein alter Ford-Mustang, den du wieder hübsch machst und mit dem du durch die Straße cruise.
00:31:26: Natürlich ist es kein neues Auto und fährt schnell.
00:31:29: Es ist ein altes Auto, Retro-Vibe und irgendwie Nostalgie.
00:31:36: Es geht ja nicht darum, wie gesagt, dass man dieses alte, wie wir am Anfang schon erwähnt, dass man irgendwie sagt, wir wollen wieder zurück zu den alten und das neue damit aufheben, also nur noch das alte noch am Leben halten.
00:31:54: Das alte lebt sowieso im neuen, das alte lebt sowieso im neuen, so die ganze Zeit.
00:32:00: Aber eben so ein Charme, es versprüht halt wirklich diesen alten Charme schon, muss man dabei gewesen sein tatsächlich und auch aus dieser Zeit kommen.
00:32:11: Also ich glaube nicht immer ohne dass es Böse klingen soll.
00:32:15: Also junges Publikum, als du jetzt da gewesen oder jemand anderes mit der Ende zwanzig oder Anfang zwanzig irgendwie ganz junge Kids, die sagen, guck mal da, Papa erzählt immer davon.
00:32:25: Ich glaube die, die Kids von den Leuten, die da waren, können sich da halt nicht so reinversetzen wie Papa und Mama, sozusagen.
00:32:32: Ich würde sagen, ja, gibt ja so so eins zu eins, kannst du es ja nicht.
00:32:36: Anders von mir auch, ne?
00:32:36: Dass du
00:32:37: diesen Nostalgiefaktor hast du ja nicht so.
00:32:39: In die Zukunft ja auch nicht.
00:32:40: Also, was die Kids heute feiern und die Eltern wollen sich da rein versetzen.
00:32:45: Vielleicht ist es einfacher, in die neuen Sachen sich reinzuversetzen als älterer, in das, was die neuen, jungen Kids hören.
00:32:52: Aber es ging ja auch darum, irgendwie was ein bisschen zu zeigen, auch mit den Büchern.
00:33:00: Also, wenn man das mit dem Buch vergleicht, mit dem Graffiti-Buch, man hat in dem Graffiti-Buch ja auch nicht die Creme de la Creme.
00:33:10: an Graffiti-Bildern gezeigt.
00:33:12: Man hat die Anfänger gezeigt.
00:33:17: Man hat auch die unfertige Technik gezeigt.
00:33:22: Man hat die Entwicklung des Ganzen gezeigt.
00:33:26: Das war auch für die X-Messagem auch wichtig.
00:33:31: Wo man auch hieß, bitte spielt die alten Songs.
00:33:39: Das war schon eine Zeitreise, so ein Feeling so.
00:33:42: Also, ja, es fühlte sich schon wie damals an.
00:33:45: Es war nicht so, es war ja nicht so eins zu eins.
00:33:46: Wir müssen jetzt ummitteln so und sucht die alten Klamotten raus und versucht genauso Blöde zu rappen.
00:33:55: Easy Business garantiert, also wenn man sich die alten Easy Business Sachen auf Englisch anhört, dann würde man sagen so, wenn man die Dudes, die haben schon so extrem gute Phonetik und gut Englisch gesprochen, gut Englisch gerappt so.
00:34:08: Aber aus heutiger Sicht rappen sie wahrscheinlich noch besser Englisch als damals.
00:34:12: Das hat sie ja nicht automatisch gesagt.
00:34:16: Wir müssen auch genauso schlecht rappen wie zu unseren Anfangszeiten.
00:34:18: Das wäre jetzt Quatsch gewesen.
00:34:21: Aber du hast ja gerade noch das Graffiti-Buch erwähnt, was ich mich auch noch gefragt hatte.
00:34:27: Ich komme ja mit zigtausend Fragen um die Ecke.
00:34:29: Aber welche Rolle hat jetzt Graffiti bei dieser Jam gespielt?
00:34:36: Ja, also ich habe da jetzt auf jeden Fall nichts von gesehen oder gelesen.
00:34:40: Nee, das wäre das jetzt...
00:34:41: Oder war das einfach bei der Meme nicht so teil?
00:34:43: Wäre das jetzt die... Ist das jetzt der Teil von Hate, von Love and Hate?
00:34:47: Nee, tatsächlich hätte ich mir jetzt... Ist doch
00:34:49: frei, ne?
00:34:50: Hätte ich mir jetzt...
00:34:52: Du hast die Wunde gepiekt, sehr gut.
00:34:54: Ich habe es gemerkt.
00:34:55: Nee, gar nicht.
00:34:57: Für mich war es ein seeliger Moment, aber tatsächlich, und ich möchte auch gar nicht das abwerten, die ganze Organisation oder so.
00:35:04: Natürlich hätte ich mir auch als Graffiti Dude gewünscht, dass man irgendwie im Umkehrschluss
00:35:09: auch
00:35:11: irgendwie... Schön bühnen bilden graffiti bühnen bild oder so oder irgendwie graffiti irgendwie anders noch mit da reingenommen hat war glaube ich auch nicht jetzt bös ging über.
00:35:25: Den ich kann ja ich komme gleich darauf.
00:35:29: Dicker, das Ganze ist angefangen mit dem größten Hip-Hop Graffiti-Buch, wirklich in der Geschichte
00:35:35: dieses Landes.
00:35:35: Pass auf, er soll
00:35:36: auch
00:35:36: gar nicht.
00:35:36: Die haben so viel Doos gepaid, also sowieso, ich mein, dein Dicker, die Leute, die es gemacht haben, da steckt so viel von dem drin.
00:35:44: Es ist doch nur logisch, dass wenn sie sich dann am zweiten Teil um Musik kümmern, dass es dann Musik ist.
00:35:48: Pass auf, ich will das auch relativieren, das Ganze.
00:35:51: Und ich habe tatsächlich, ich persönlich, habe an dem Abend Auch wenn ich gerade gesagt habe, irgendwie Graffiti-Bühnenbild oder so, das muss ich relativieren.
00:36:02: Ich muss einfach da eine Lanze brechen.
00:36:05: Ich habe an dem Abend in keinster Weise Graffiti vermisst.
00:36:10: Schön gesagt.
00:36:11: Und jetzt werdet vielleicht Emma oder ihr werdet mich jetzt fragen.
00:36:16: Ja, aber du sprichst gerade davon, dass man irgendwie keine Graffiti-Bühnenbilder oder so hatte.
00:36:21: Aber es geht ja... um die Menschen auf der Bühne, hinter der Bühne, neben der Bühne, vor der Bühne, Organisatoren.
00:36:30: Und es war komplett Graffiti Hamburg am Start in Form von den Malern.
00:36:36: Und darum geht es ja.
00:36:38: Also
00:36:39: die ganze Graffiti-Szene, die damalige Graffiti-Szene, ganz viele aus der neueren Zeit, aus der damaligen Zeit, es waren alle da.
00:36:49: Es waren also vielleicht nicht alle, aber es war ein extrem großer Teil der damaligen Graffiti Szene.
00:36:56: Die waren einfach da und haben eben, weil sie genau das damals eben auch bei der X-West Jam zelebriert haben.
00:37:06: Da war der Ort X-West Jam geil und die Maler gehen alle hin.
00:37:10: Man muss nicht immer die Bilder sehen.
00:37:12: Aber es ist schön, die Maler dort zu treffen, nicht nur Rapper, DJs irgendwie und Producer zu sehen, mit denen zu schnacken.
00:37:20: Sondern man hat eben auch ganz viele Graffiti-Artists vor Ort gehabt, mit denen man einfach gemeinsam den Arm genossen hat und dann vielleicht einen Smalltalk gehabt hat.
00:37:31: Also Graffiti war in the building, auf jeden Fall, to the fullest.
00:37:35: Ich glaube ja auch, ich halte ganz oft oder ganz viel über die Zeit auch ein bisschen... In allen Wecken ist die Rede davon, dass Hip-Hop natürlich klassisch gelesen aus Elementen besteht und es dadurch sichtbar geworden ist, aber am Ende ist es ein Gefühl, dass du hier zwischen Herz und Seele irgendwo stecken hast.
00:37:56: Und alles, was mir bisher davon erzählt, das werden wir jetzt noch schon im Prinzip im Mammutredeanteil einer halben Stunde darüber schwärmen, über alles, was da passiert ist, ohne dass wir im Detail darüber reden, was eigentlich passiert ist, weil das wie viel entscheidender war.
00:38:10: Es fühlt sich immer wahrscheinlich genau wie dieser Hip-Hop-Moment an, von dem wir die ganze Zeit immer reden, der da in einer hoch dosierten Form eine komplette Halle gefüllt hat.
00:38:19: Es geht
00:38:19: auch nicht darum, wie es passierte, sondern dass wir da waren sozusagen.
00:38:23: Ja,
00:38:24: egal was war, einfach das.
00:38:26: Und die Energie in den Räumen muss krass gewesen sein.
00:38:30: Und ihr habt das ja schon gut erkannt.
00:38:32: Es ist egal, wer da Stage-Time hatte und man hat nicht irgendwie drauf.
00:38:36: So wie es bei anderen Konzerten oder oftmals bei Konzerten ist, da werden die Vorbands irgendwie links liegen gelassen und die kriegen kaum Applaus und von der Bühne und weg da.
00:38:45: Ich will den Hauptakt sehen.
00:38:48: Der Hauptakt war eben die X-Miss Jam mit allen seinen Protokonisten, die um neunzehn Uhr angefangen haben oder die, die um nur dreißig ... Nordisch bei Nature eingestimmt haben und der Laden irgendwie das Dach der Markthalle damit angehoben haben.
00:39:07: Auch wenn er, auch wenn man über den Song streiten kann.
00:39:13: Ja, okay.
00:39:14: Also ich habe hier auf jeden Fall, wenn ich da so ein bisschen losgescrollt habe, schöne Dinger gesehen, also schöne Szenen gesehen.
00:39:19: Ich habe auch Bock mit das in aller Uhr anzugucken.
00:39:21: Aber diese vier Stunden, die muss man sich auf, glaube ich, nehmen.
00:39:24: Und ich glaube immer, das ist nichts, wo du dich mal ernsthaft.
00:39:28: Ist das was, was du dir vier Stunden lang auf einem Bildschirm angucken kannst?
00:39:32: Nee.
00:39:32: Oder ist es etwas, wo du gewesen sein musst?
00:39:35: Ja, also ich glaube, das ist auf jeden Fall so.
00:39:37: Deswegen habe ich mich halt so ein bisschen durchgeskippt und mir halt so die Sachen rausgesucht, wo ich mir dachte, okay, es klingt spannend oder mir sagen, wie nahm was.
00:39:45: Und so, um so ein ungefähres Bild davon zu bekommen.
00:39:48: Aber ich glaube, für mich jetzt da vier Stunden anzuschauen, ist es ein bisschen schwierig, ich glaube.
00:39:55: Vor Ort, vier Stunden mir das anzuschauen, hätte ich Bock, einfach um auch den Vibes aus der Halle so mehr mitzubekommen.
00:40:01: Und ich glaube, das ist noch mal was anderes.
00:40:03: Aber, ja, ich würde mir das jetzt, glaube ich, nicht so am Stück auf YouTube geben.
00:40:10: Auch einfach, weil ich manchmal, ich habe so auf eine längere Dauer diesen Oldschool, Oldschool, Deutschrap, finde ich sehr anstrengend.
00:40:21: Ich finde, man kann sich das mal anhören, aber so auf vier Stunden ist schon doll.
00:40:27: Mit so jüngeren Ohren quasi.
00:40:30: Aber wie gesagt, ich finde es auf jeden Fall super, super süß, wie sehr diese zwei alten Männer hier mit mir im Call schwärmen wie so kleine Kinder.
00:40:40: Das ist unfassbar süß.
00:40:42: Deswegen, ich freue mich einfach mit euch.
00:40:46: Es ist ja trotzdem so, die Frage, die muss man ja ein bisschen stellen.
00:40:49: Baze, vielleicht kannst du einen Inseit geben.
00:40:50: Weißt du, warum Semidolix nicht da gewesen ist oder ein, zwei Dände, warum Ferris nicht da war?
00:40:58: Du hast ja schon ein bisschen angerufen, du schüttest schon mit dem Kopf.
00:41:01: Ich glaube, am Ende des Tages wird es das Grunde geben, sie tun der ganzen Sache keinen Abbruch, dass sie nicht dabei gewesen sind.
00:41:07: Aber sie gehören ja schon zu dieser Geschichte, dieser Ex-Miss-Germs Ende der neunziger Jahre.
00:41:11: Ähm, hat da wahrscheinlich noch das, das kleine, das kleine E-Tipp, wo ich zur Perfektion bin.
00:41:17: Oh, ich weiß gar nicht.
00:41:18: Ich fühle, was das Line-Up angeht, aber nicht genau da, wo ich bin.
00:41:21: Aber wahrscheinlich nicht fürs Momentum an sich, ne?
00:41:23: Nee, fürs Momentum an sich überhaupt nicht, weil es doch spannend war.
00:41:27: Und natürlich, natürlich ist so eine X-Mes Jam über die Jahre auch gewachsen.
00:41:32: Und dann gab's auch mal Einbrüche und dann gab's wieder eine X-Mes Jam.
00:41:34: Und dann kamen dann die, äh, dann haben da Leute gespielt, die äh... schon im Showgeschäft weit in den in den in den neunzig Jahren angekommen sind.
00:41:45: Aber für das Momentum und eben da auch den Raum natürlich war jetzt fünf Sterne Deluxe und die Beginner bzw.
00:41:54: absoluten Beginner da am Start.
00:41:55: Aber ich fand die die Mischung hat es auf den Kopf getroffen, glaube ich, die Nagel auf den Kopf getroffen, weil eben ganz viel.
00:42:06: Okay, Emma ist sehr jung und kann mit vielen Namen nichts anfangen.
00:42:11: Aber ich glaube, es ist wichtig, dass an so einer Veranstaltung man nicht irgendwie, was ist die Creme de la Creme?
00:42:18: Frage zeichnen soll.
00:42:19: Aber man hat einfach da extrem gutes Gespür.
00:42:26: Ich glaube nicht, dass es eine große Selektion war, aber man hatte schon den Anspruch, dass man das gut abbilden will, so wie man das inner.
00:42:34: In der Ausstellung im Buch auf der Platte, auf den drei Platten, abbilden wollte, das ganze Spektrum abbilden wollte, hat man das extrem gut getroffen.
00:42:43: und eben auch da Leuten einen Platz geben, die man vielleicht dachte, die hat keiner so richtig auf dem Schirm oder die haben jetzt nicht den Mega-Durchbruch gehabt, aber es war ein Hamburger Hip-Hop-Germ, also alles mehr oder weniger Lokalmatadoren, die irgendwo ihre Daseinsberechtigung... hatten und auf vielen kleinen Gigs, kleinen Clubs oder auf X-Mes Jams gespielt haben.
00:43:08: Es war einfach ein runder Moment.
00:43:12: Natürlich könnte man jetzt ganz viele, du hast ein paar Namen genannt, die könnte man alle nochmal aufzählen.
00:43:16: Warum sie nicht da waren, weiß man nicht, ob sie aus welchen Gründen?
00:43:21: braucht man sich jetzt gar nicht die Frage stellen, weil das, wie du schon sagst, für das Momentum oder wie ich dann sage, das für das Momentum, das hat eben keinen Abbruch.
00:43:31: So, das hat alles funktioniert.
00:43:33: Man hat nichts.
00:43:33: Ich glaube nicht.
00:43:35: Natürlich wird es immer Leute geben.
00:43:37: Irgendwann wird der nicht.
00:43:38: Ich habe keine Stimmen auffangen können, wo Leute gefragt haben.
00:43:42: Oder irgendwie so ein Schade.
00:43:43: Jetzt hätte der Dende oder Sammy oder wer auch immer noch irgendwann oder die alte Formation.
00:43:50: Da ich keine Formationen, dass sie noch Boom Web gespielt haben.
00:43:53: Auf irgendeine Art und Weise oder Nina MC.
00:43:55: Das sind ja für sich immer real geblieben.
00:44:04: Für den Moment.
00:44:05: Es war halt x-missig.
00:44:06: Es war nicht irgendwie da der und der Headliner.
00:44:08: Es war ein rundes Ding.
00:44:11: Aber ich glaube, das geht nicht normal.
00:44:16: Nee, auf keinen Fall.
00:44:19: Glaub ich nicht.
00:44:19: Wenn man da jetzt irgendwie so ein easy Business mit einem... MC-Geräte und so, wir müssen auf Tour gehen und irgendwie so haben die Rhein-Manditen nicht gespielt.
00:44:28: Wir hatten auch unsere Gründe, warum wir nicht auf.
00:44:31: Ich war wie so ein Platz auf dem Plakat, so Bibels von den Rhein-Manditen, weil man hoffte, dass es irgendwie doch noch klappt, dass die Rhein-Manditen in zwei, drei Songs spielen.
00:44:40: Ich habe dann eher als DJ aufgelegt.
00:44:44: Aber
00:44:45: ich glaube, dass ... Vielleicht kann man so irgendwas wiederholen, weil der eine oder andere Ektak kommt, dass man die alten Zeiten nicht ein bisschen wieder aufleben und es hat irgendwie Spaß gemacht.
00:44:55: Ich glaube schon, dass man sowas nicht in dem Umfang auf kleinerem Rahmen, auf kleinerer Bühne, glaube ich, könnte das ganz gut funktionieren so einmal im Jahr.
00:45:07: Aber man sollte nicht versuchen, dass dieses, diesen Moment zu dubbli, zu reproduzieren.
00:45:17: glaube ich, weil das war der königliche Abschluss dieser vierteiligen Reise, glaube ich.
00:45:26: Und besser, besser kann man, besser kann man dieses eine Stadtwirtbund-Projekt nenn ich es mal, Herzensprojekt nicht abschließen.
00:45:39: Also das für die Bücher, also nicht nur die Existenz, also das ganze Thema ist das für die Bücher.
00:45:47: Ich als Hamburger habe ja natürlich auch sehr viel stolz darauf, was Hip-Hop Technik der Stadt passiert ist und ich bin wirklich ausnahmslos jedem dieser Protagonisten unheimlich dankbar dafür, was sie hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben, von Buch über Aufstellung, über Podcast noch gemacht, diese Venue, jetzt diese Jam, jeder Art.
00:46:08: Du kannst nicht kratzen.
00:46:11: Und Detail verliebt dir die Hip-Hop-Kultur deiner eigenen Stadt so hochhalten, wie sie es gemacht haben.
00:46:17: Dafür alle einen größten Loot-Respekt.
00:46:20: Und Emma, du bist ja jetzt in deinem Leben schon in einem anderen Städten unterwegs.
00:46:23: Und du bist ja auch jemand, der mal so ein bisschen dick danach.
00:46:27: Wünscht es dich auch, dass das so ein bisschen so was ist wie jetzt Stuttgart?
00:46:31: Krieg mal den Arsch hoch hier.
00:46:33: Berlin, machen wir was.
00:46:34: Was los Frankfurt?
00:46:36: Osten, zeig mal was du kannst.
00:46:39: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, also ich bin mir immer nicht ganz sicher, ob ich das halt aus Hamburg so viel mitbekommen, weil einfach ihr aus Hamburg seid und ich deswegen so viel mitbekommen.
00:46:49: Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht in anderen Städten vielleicht... Ich meine, wir hatten ja jetzt auch vor kurzem erst die Ruby-Doku, die ich zum Jahr auch super geil fand, ist aber natürlich nicht das gleiche Ausmaß wie dieses ganze eine Stadtwirtbund Projekt.
00:47:05: Das ist natürlich... multimedial krass konzipiert worden.
00:47:12: Das muss man sagen.
00:47:14: Und natürlich wäre das auf jeden Fall was, wovon sich andere Städte, glaube ich, ein bisschen eine Scheibe abschneiden können.
00:47:20: Ich meine, ich weiß gar nicht, wie viele Städte sich dafür... Ich meine, in Berlin würde es sich natürlich super dafür anbieten, auch sowas in die Richtung zu machen.
00:47:28: Ich weiß aber zum Beispiel gar nicht, gerade bei uns im Osten, da wird sehr, sehr viel schwerer, glaube ich schon.
00:47:35: So, da so eine große History, weil da...
00:47:40: Ich lese
00:47:40: gerade.
00:47:41: Einfach immer schwieriger war.
00:47:43: Ich sehe, da muss ich kurz reinklingen.
00:47:46: Aber du hattest Ruhrbiet-Doku angesprochen.
00:47:49: So eine Doku ist immer noch ein bisschen anderer Schnack.
00:47:52: Und du gesagt hattest, das ist nicht ganz so... Hat nicht diesen Vibe, sag ich jetzt mal.
00:47:59: Das ganze eine Stadt wird bunting.
00:48:00: Und ich hab hier gerade auf dem Skript es gerade auf.
00:48:04: Und ich glaube... Das hat man die ganzen Jahre, wo das alles präsentiert wurde, mit dem Beginn des Buches bis zum Ende mit der Jam.
00:48:19: In dem Pressebericht sozusagen über die X-Mass-Germ, die Macher sind keine neutralen Kuratoren, also wenn man das vergleicht mit so was wie Robot, da steckt dann irgendeine Medienlandschaft drin, also irgendwie das NDR, WDR, was auch immer, also irgendeine Institution oder privat, die sagen, wir haben irgendwie Bock, dass wir das hier da beleuchten, also es ist nicht von außen, sondern die ganze eine Stadt wird bunt, das ist, da ist nichts von außen gewesen, das ist alles quasi aus der Innenperspektive, wie sie selber sagen, entstanden.
00:48:47: und ich glaube, da... Das merkt man einfach auch, dass es da so viel Hip-Hop-Vibe versprüht.
00:48:56: Und Leute, die den Zugang nicht finden, haben sie auch Pech gehabt.
00:49:00: Also man versucht, glaube ich, auch mit dem... Natürlich finden Leute nicht aus der Graffiti-Szene kommen, aus der Rap-Szene finden da irgendwie einen Zugang, weil sie vielleicht aus Hamburg kommen oder so.
00:49:10: Aber in erster Linie ist... Ich rede jetzt nicht für die ganze Crewle, eine Stadt mit Produktionsgeschichten.
00:49:19: Ich rede da für mich, es ist so wie vor Azbayas.
00:49:25: Es ist von aus der Hip-Hop-Szene für die Hip-Hop-Szene in erster Linie und alle, die sich angesprochen fühlen und das auch fühlen.
00:49:33: sind ganz herzlich eingeladen, sich das Buch zu kaufen.
00:49:37: oder es waren ja auch ganz viele in der Ausstellung, die erstmal mit Hip-Hop gar nichts zu tun hatten, sondern vielleicht auf dem Faden der Hip-Hop-Kultur in der Hansestadt Hamburg unterwegs waren und diesen Blick erhaschen wollten.
00:49:51: und was auch schön ist, wenn sich Leute dafür interessieren, die gar nicht aus der Szene kommen.
00:49:56: Aber natürlich bei der X-Miss Jam sind wir bei einer Jam.
00:50:00: Da waren das alles Hip-Hop-Hats, auch wenn da vielleicht von tausend, vierhundert Gästen keine Ahnung, wieder keinem zu nahe treten.
00:50:07: Man will auch einige hundert oder tausend da waren, die so gesehen gar nicht mehr so viel mit der Hip-Hop-Szene zu tun haben.
00:50:14: Aber früher eben vor zwanzig, dreißig Jahren genau diese Acts gefeiert haben und das einmal... Gibt so ein, zwei Kommentare, wenn man so die Bilder und die Postings bei Insta sich anguckt, irgendwie ja einmal noch mal jung sein, einmal noch wie damals feiern, kann man jetzt viel drüber meckern.
00:50:33: Muss jeder selber wissen, wie er sein Leben lebt.
00:50:36: Endlich wieder den Hip-Hop-Vibe spüren.
00:50:40: Freut mich, ich spüre jeden Tag.
00:50:43: Aber ja, freut mich, dass die Leute da ihren Spaß hatten.
00:50:46: und für die Bücher nochmal.
00:50:49: für die Bücher, genau wie diese Folge.
00:50:52: Und nochmal von, also ich glaube, der Sprich fünf drei.
00:50:56: Vielen Dank an jeden da draußen, der an diesen Projekten mitgearbeitet hat.
00:50:59: Vielen Dank euch da draußen, wenn ihr dem Ganzen noch ein bisschen Liebe schenkt, denn das, was ich hier beschrieben habe, das solltet ihr auch machen.
00:51:05: Es gibt vier und ein halb Stunden auf dem Kanal von einer Stadt mit Bund, X-Miss-Stand, zwanzig fünfundzwanzig, wo ihr euch das in sehr guter Qualität angucken könnt.
00:51:14: Emma, wir können ja nächstes Mal darüber sprechen, was die Top drei Songs waren für dich oder Momente.
00:51:20: Oder wir machen dann doch die Battle-Rap Folge beim nächsten Mal.
00:51:23: Du musst ein bisschen vorbereiten.
00:51:24: Wir
00:51:25: schauen.
00:51:27: Aber ich freue mich, dass wir hier zusammengekommen sind dafür.
00:51:30: Baze, danke für den Bericht aus der Markthalle.
00:51:33: Du hast eine Sache noch gar nicht so weit erzählt.
00:51:35: Du hast ja quasi den Second Floor, denn wie Stichwort Hiphop-Elemente ja quasi gerockt.
00:51:40: weil es ja auch mit der Breaker Gemeinde der Stadt ja auch viel gegeben hat.
00:51:46: Ohne vielleicht nur der letzte kurze Ausrück, aber da waren wie viele verschiedene Generationen, da sagen sie fünf verschiedene Generationen Breaker oder so.
00:51:55: was auf dem Fühne habe ich irgendwie gehört.
00:51:58: Also die B-Boys und Fly-Girls, die getanzt haben, natürlich Wani hat ein kurzer Showcase, zehn Minuten, war auch ganz cool.
00:52:04: Das haben die Leute auch cool angenommen.
00:52:06: Und im Marks im Vorraum oder in den kleinen Club, in der Markthalle, ja, vier oder fünf Generationen, also von Sunny Wahn natürlich der älteste, der inzwischen irgendwie sechsundfünfzig oder siebenundfünfzig bald wird, mit Anfang oder Mitte zwanzigjährigen.
00:52:24: ... da getanzt hat, schon ganz cool.
00:52:26: Also gerade kann man auch eine Sondersendung drüber machen.
00:52:31: Weil die B-Boys und Flygolds, weil die halten die Fahne immer noch am höchsten, haben wir schon mal drüber gesprochen.
00:52:39: Ein wichtiger Moment, gerade weil die B-Boys-Szene oder die Breakdown-Szene ist, ist das Kit, was die Scheiben im Rahmen hält, wenn man noch oder sowas früher auf jeden Fall in der Szene.
00:52:54: Ja krass, krass.
00:52:55: Insgesamt wirklich, wäre es schön, dass du da gewesen bist.
00:52:58: Meine Hip-Hop-Herz in mir weint, dass ich es nicht hinbekommen habe, aber dann war irgendwie Family First an der Stelle.
00:53:05: Und immer die Hoffnung darauf, dass du das noch mal erleben wirst.
00:53:07: Ich glaube, ich bin das jetzt schwer.
00:53:11: Aber vielleicht machst du irgendwo, wo du dann in der Zukunft, wenn du dann in dem grauhaarigen Alter bist, in dem du in deiner Stadt dann auch eine Xmas Jam ready.
00:53:21: Oder doch als kleinen Wermutstropfen dann doch mal wieder auf eine Königsklasse oder so.
00:53:28: Oder auf die Tapefabrik.
00:53:29: Oder so.
00:53:31: Kommt ja auch alles.
00:53:32: Wir haben alle unsere kleinen Xmas Jams.
00:53:37: Und in der nächsten Folge von Love and Hide Land werden wir wieder mal so was sprechen.
00:53:40: Dann gibt es wieder die ausführliche Variante mit verschiedenen Themen.
00:53:44: Heute war es wichtig, einmal zu holigen.
00:53:45: Deswegen danke Rasenreporter Drogida Base.
00:53:48: Vielen lieben Dank.
00:53:50: unser Herz immer, dass du auch heute mit allen technischen Problemen zum Trotz trotzdem hier aufgezeichnet hast und euch da draußen Danke fürs Zuhören.
00:53:57: Das war Baxman Love & Hate.
00:53:59: Wir hören uns in ein paar Wochen wieder.
00:54:01: Macht's gut.
00:54:02: Bis dahin.
00:54:02: Ciao.